Sommerhitze und Hunde

Tierarzt blu.beethoven

Sommerliche Snacks, oder doch lieber ein Eis?
Oder wie kann man den Vierbeiner bei Sommerhitze abkühlen?

Wer freut sich nicht über eine kühle Erfrischung im Sommer.

Auch unsere Hunde mögen gekühlte Früchte, wie zum Beispiel Wassermelone, oder Honigmelone. Diese beiden Köstlichkeiten können Sie sich gerne mit Ihrem Vierbeiner teilen. Aus dem Kühlschrank ein leckerer Frischekick zwischendurch.

Sollte Ihr Hund noch nie Wassermelone probiert haben, so geben Sie ihm vorerst nur ein kleines Stück um zu kosten. Bitte vermeiden Sie auf jeden Fall das Verfüttern von Schale oder zu viel Fruchtfleisch mit Kernen. Das bekommt unseren Lieblingen gar nicht gut.

Mit einem Wassergehalt von über 90 % ist die Wassermelone nicht nur besonders lecker, sondern trägt auch noch zu vermehrter Wasseraufnahme bei, was bei hohen Temperaturen durchaus wichtig für Herz und Kreislauf ist.

Auch kein selbstgerechtes Hundeeis ist eine willkommene Abwechslung für Ihren Vierbeiner. Sie können eine milde Suppe in Eiswürfelbehältern einfrieren, oder aber auch gewässertes Joghurt. Als kleine Überraschung können Sie natürlich in der Mitte des Eises auch einen kleinen Leckerbissen verstecken.

Führen Sie Ihren Hund unter Aufsicht an das Eis heran und lassen Sie es vor allem, nach der Entnahme aus dem Tiefkühlfach, etwas antauen. So macht das Schlecken noch mehr Spaß und der Hund verschlingt es nicht allzu schnell.

Wenn Sie die Möglichkeit haben mit Ihrem Hund schwimmen zu gehen, so tun Sie das gerne, bereiten Sie Ihren Hund aber auf das Wasser vor, damit er keine Angst davor hat.

Manche Hunde sind richtige Naturtalente. Ab einem Alter von ungefähr 6 Monaten können Hunde gut schwimmen, außer sie gehören Rassen an, deren Beinchen im Vergleich zum Körper wirklich kurz geraten sind. Bitte auch Vorsicht bei kurzschnauzigen Rassen mit kurzen Beinchen. Durch die Aufregung beim ersten Wasserkontakt kommt es oft zu panischen Reaktionen und Zappeleien, weil sie auch eventuell zu wenig Luft bekommen.

Beginnen Sie die Gewöhnung ans Wasser zum Beispiel an einer ganz seichten Stelle eines Baches, so dass der Hund nur bis maximal der Hälfte der Beinlänge im Wasser steht. Hat Ihr Hund Spaß an der Bewegung im Wasser, so können Sie ihn langsam ins tiefere Wasser lassen. Sorgen Sie nur dafür, dass der Hund auch gut wieder aus dem Wasser herausgehen kann und stoßen Sie ihn keinesfalls von einem Steg aus ins tiefe Wasser.

Auch Hundeschwimmwesten sind auf dem Markt und erleichtern den Umgang mit diesem Medium, weil sie gut Auftrieb verschaffen.

Sollte kein Wasser in Sicht sein, so verhelfen Kühlmatten oder Klimaanlagen dem Vierbeiner Erleichterung bei Hitze. Achten Sie vor allem bei Autofahrten für ausreichend Sonnenschutz und Kühlung, beziehungsweise machen Sie öfter Pausen in denen Ihr Liebling ausreichend trinken kann.

Spaziergänge sollten auf jeden Fall in die frühen Morgenstunden oder kühleren Abendstunden verlegt werden.

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